Reszel - ein malerischer Ort in den Masuren - wurde im Jahre 1240 von Deutschordensrittern mit einer Burg auf
einem Hügel, von Wasser umgeben, gebaut. Es gehörte seit dem Jahr 1466 zu Königspreußen. Hier blühte das Handwerk in Form von Goldschmiedekunst, Schmiedetechnik und Kunsttischlerei.
1772 geriet Reszel in die Grenzen des von Preußen annektierten Gebietes. Diese Tat- sache bremste das natürliche Wachstum aus. 1885 zählte Reszel 4627 Einwoh- ner, 1940 waren es
ganze 5000. Das schwer vom Krieg heimgesuchte, und im Jahr 1945 entvölkerte Reszel wurde innerhalb eines Jahrzehntes wieder aufgebaut. 1957 lebten dann wieder 3576 Menschen hier, die in vier Industrie- 44 Handwerksbetrieben und 20
Geschäften und in der Landwirtschaft beschäftigt waren. Heute ist es ein kleiner beschaulicher Ort mit viel Ruhe und Behäbigkeit. Die Kirche in der Bildmitte befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Bischofsburg.